| Jedes
zweite Kind wird schon früh für ein ganzes Leben geschädigt.
Tabakrauch
ist die größte Umweltverschmutzung in Innenräumen. Während
die Arbeitgeber ihre nichtrauchenden Mitarbeiter seit Oktober letzten
Jahres laut § 3a Arbeitsstättenverordnung wirksam vor den Gesundheitsgefahren
durch Tabakrauch schützen müssen, bleibt die Hälfte der
Kinder im Elternhaus ohne jeglichen gesetzlichen Schutz. Zwar raucht nur
rund ein Drittel der Erwachsenen, doch in jedem zweiten Haushalt greifen
entweder beide Eltern oder Vater oder Mutter zum Glimmstängel.
Rauchen
in Anwesenheit von Kindern kommt einer Körperverletzung gleich. Denn
das Ausmaß der Gesundheitsschädigung durch das
Passivrauchen
(der Aufnahme von Tabakrauch aus der Raumluft) ist groß: plötzlicher
Säuglingstod, Kopfschmerzen, Schwindel, Husten, Heiserkeit, Konzentrations-
und Schlafstörungen, Mittelohrentzündungen, Asthma, Lungenfunktionsstörungen,
Lungenentzündung, Bronchitis, Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall,
Hirnhautentzündungen, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen,
Lernschwierigkeiten, Krebs.
Kinder
von rauchenden Schwangeren wachsen im Mutterleib langsamer und haben im
Durchschnitt ein um 200 Gramm verringertes
Geburtsgewicht.
Das Risiko von Früh-, Fehl- und Totgeburten steigt mit der Zahl der
gerauchten Zigaretten. Schwangere Raucherinnen konsumieren pro Tag im Durchschnitt
13 Zigaretten. Die ungeborenen Kinder sind damit den Schadstoffen von 3.640
Zigaretten ausgesetzt. Hinzu kommen die Schadstoffe, die Schwangere durch
Passivrauchen aufnehmen.
Wer
sein Kind wirklich liebt, hält Tabakrauch von ihm fern – sowohl während
der Schwangerschaft als auch nach der Geburt.
Passivrauchen
stellt eine Kindesmisshandlung dar! Die Nichtraucher-Initiative Deutschland
(NID) fordert deshalb alle rauchenden Eltern auf, diese Tatsache zur Kenntnis
zu nehmen und ihre Kinder keinem Tabakrauch mehr auszusetzen.
Als
visuelle Mahnung stellt die NID Poster (A3), Postkarten (A6) und Papieraufkleber
(A7) mit dem Motiv "Kindesmisshandlung
Passivrauchen"
(siehe Anhang) in angemessener Stückzahl kostenlos zur Verfügung.
Sie können angefordert werden bei
NID
Carl-von-Linde-Str.
11,
85716
Unterschleißheim |