Sehr geehrte Leser!
Seit 35 Jahren setze ich mich für den Schutz der Nichtraucher ein. Mit der Schaffung von Nichtrauchertischen in SB-Restaurants in Innsbruck hat alles angefangen. Am 21. Juni 1975 wurde der Verein aktiviert.  Unsere Strategie damals wie heute war: Nichtraucherschutz überall dort, wo mehrere Menschen im geschlossenen Raum zusammentreffen, Aufklärungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen, Bewusstseinsstärkung der Nichtraucher, Öffentlichkeitsarbeit und Raucherberatung. Wir sind 1975 angetreten, den Rauchern eine Botschaft zu vermitteln: Wir sind nicht gegen die Raucher, sondern gegen das Rauchen am falschen Ort und zur falschen Zeit. Das Persönlichkeitsrecht des einzelnen hat dort seine Grenze, wo das Recht eines anderen beginnt. Rauchfreie Luft zu atmen ist ein Grundrecht und hat Vorrang vor dem Lustrecht der Raucher. Eine friedliche Koexistenz kann es daher nicht geben, weil Gesundheitsschädigung nicht toleranzfähig ist. Wer für den gesetzlichen Nichtraucherschutz eintrat, wurde von den meisten Medien als militant und fanatisch abgestempelt. Dieser journalistische Untergriff machte einen schnellen Erfolg unmöglich. Trotzdem wurden unsere Forderungen öffentlich diskutiert und fanden auch in der breiten Bevölkerung immer mehr Gehör. Harte Auseinandersetzungen mit Unverständigen sind den Erfolgen vorausgegangen.

„Primäre Prävention“ war in den 70er Jahren ein Fremdwort. Die Raucherentwöhnung wurde vom Staat sehr stark gefördert, jedoch mit wenig Erfolg. Der Großteil hat nach kurzer Entwöhnung wieder angefangen zu rauchen. Schon 1976 (1 Jahr nach meinen Vorträgen „Wie werde ich Nichtraucher“) habe ich erkannt, dass es erfolgreicher sei, durch Nichtraucherschutz, Aufklärungsarbeit u. Bewusstseinsstärkung der Nichtraucher dafür zu sorgen, dass nicht überall und jederzeit geraucht wird und dass Kinder und Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen. Das nenne ich erfolgreiche primäre Prävention, für die der Staat jedoch wenig Interesse zeigte! Erst 23 Jahre später (1997) gab mir die WHO recht, indem sie sagte: „Die Einrichtung von Nichtraucherzonen war der Wendepunkt. Solche Maßnahmen verringern die Belastung durch Passivrauchen, tragen bei Rauchern zur Minderung der täglichen Teerbelastung und Nikotindosen bei und verschärfen generell das Bewusstsein, dass Rauchen gesellschaftlich inakzeptabel ist, was Jugendliche vom Rauchen abhält und Raucher motiviert, mit dem Rauchen aufzuhören.“

Legendär sind meine Vorträge in Schulen, die ich hauptsächlich als Arbeitsloser in den Jahren 1982 - 1985 gehalten habe. Über 30.000 aufgeklärte Schüler! Davon sind Tausende aufgrund meiner Vorträge Nichtraucher geblieben, oder es wieder geworden. Den gesundheitlichen und finanziellen Vorteil für das Land Tirol kann niemand errechnen. Doch eine Anstellung als Gesundheitsaufklärer wurde mir nicht gewährt (kein Akademiker).
6 internationale Nichtraucher-Tagungen (Österreich, Deutschland, Schweiz ) wurden im Bodenseeraum von 1977 - 1982 von mir organisiert und veranstaltet. 15 Ballveranstaltungen ohne Rauch (1976 - 1990) und 13 Gesundheitsausstellungen (1980 - 1992) habe ich durchgeführt. Die Aktion „Ohne Rauch geht’s auch“ habe ich über Gesundheitsminister Herbert Salcher 1980 initiiert. 1980 habe ich das „Jahr des Nichtrauchens“ ausgerufen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mich dabei unterstützt, indem sie den Weltgesundheitstag am 7.4.1980 unter das Motto gestellt hat: „Rauchen oder Gesundheit - Deine Wahl!“ Mein erster Auftritt im Fernsehen war bei Helmut Zilk am 11.7.1976 „In eigener Sache“. Legendär war auch der Club 2 am 31.1. 1980 zum Thema „Kommt bald ein Rauchverbot?“ wo mich der rauchende Diskussionsleiter Adolf Holl und Beppo Mauhart, Sexsymbol Barbara Valentin und zwei weitere Rauchervertreter (5 Raucher gegen 3 Nichtraucher) in die Pfanne hauen wollten, um letztlich schmerzhaft zur Kenntnis zu nehmen, dass ich mit all meinen Argumentationen die Oberhand behielt: 1:0 für die Nichtraucher! 180 verschiedene Nichtraucher-Materialien wurden aufgelegt, um dem Nichtrauchen ein neues Image zu geben und die Rauchfreiheiten damit einzuschränken (siehe Seite 11).
Das „SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH“ erhielt ich 1992. Es war eine moralische Bestärkung, mich weiterhin für den Nichtraucherschutz einzusetzen.   Seit 1995 geht es unserem Verein finanziell sehr schlecht. Grund: Die ÖVP hat 1994 in Tirol das Gesundheitsresort übernommen. Die Subventionen wurden drastisch gekürzt und zudem sollten wir unsere primäre Prävention evaluieren. Unmöglich! Schikane pur, statt großzügige Unterstützung! Die Auflage der NRZ von 11.500 Stück musste stark gekürzt, statt erheblich erweitert werden. Die Auswirkungen spüre ich deutlich: Leser der NRZ sind besser informiert und können besser argumentieren. Wird die Verbreitung der NRZ eingeschränkt, behindert das die sachliche Aufklärung und Argumentationshilfe für Nichtraucher. Je weniger unsere Zeitung im Umlauf ist, desto mehr gibt es kontroverselle Diskussionen und irrige Meinungen. Die Aufhetzung in einigen Medien gewinnt Oberhand.
Seit den 70er Jahren habe ich starke Netzwerke mit anderen Nichtraucherorganisationen in Deutschland und in der Schweiz aufgebaut. Auch die Vernetzung mit Wissenschaftlern und der Ärzteschaft in Österreich („Ärzteinitiative gegen Raucherschäden“) und Deutschland („Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit“, später auch Internet-Arbeitskreis von Dr. Weber) hat wesentlich zum Erfolg beigetragen.

Je erfolgreicher wir wurden, desto mehr regte sich der Widerstand der Raucherlobby (Tabakprozess 1987 - 1990). Die Tabakindustrie, die für Geld über Leichen geht, hatte mit den Politikern leichtes Spiel. Die Beeinflussung der Tabakindustrie in die hohe Politik haben wir in unserer Zeitung schon mehrmals aufgezeigt. Politiker, die auserwählt sind zum Schutz der Bürger sich einzusetzen, haben skrupellos gezeigt, dass ihnen persönliche Interessen wichtiger sind als die Gesundheit der Bürger. Auch wurden die verschiedenen Anti-Raucherkampagnen von der Tabaklobby schlecht geredet. Unsicherheit entstand. Dann lieber keine Maßnahmen ergreifen, statt einen Fehler zu machen und möglicherweise die Jugend noch zum Rauchen zu verleiten (Beispiel: Schockbilder seien kontraproduktiv usw.). Dazu kam die Feigheit der Gesundheitsverantwortlichen gegenüber ihren rauchenden Freunden und Chefs, sodass kaum wirksame Anti-Rauchkampagnen gestartet wurden. Man will es sich ja mit niemanden verscherzen. Lieber kuschen statt kämpfen. Doch unser steter Tropfen (35 Jahre Bewusstseinsstärkung und Aufklärungsarbeit) auf den heißen Stein (Tabaklobby) hat inzwischen schon zu einigen Erfolgen geführt. Tatsachen kann man auf Dauer nicht leugnen und so haben auch die vielen Werbemillionen der Tabakindustrie die Schädlichkeit des Aktiv- und Passivrauchens nicht vertuschen können. Wir haben zwar einen Prozess gegen die Tabakindustrie verloren, aber Zustimmung seitens der Bevölkerung gewonnen. Immer mehr Nichtraucher werden aktiv und lassen sich immer weniger die Qualmvergewaltigung rücksichtsloser Raucher gefallen. Österreich hätte schon 1995 die Vorreiterrolle in Europa in Sachen Nichtraucherschutz einnehmen können. Statt dessen wurde das beste Nichtraucherschutzgesetz von Gesundheitsminister Michael Ausserwinkler (1993) zu einem drittklassigen Tabakgesetz ohne Sanktionen degradiert (1995).

Gegenwart
Für immer mehr Betroffene wie z.B. Asthmatiker, Herzkranke, Schwangere, verantwortungsbewusste Eltern oder Leute, die sich durch Tabakrauch in ihrer Lebensführung eingeschränkt fühlen, ist die Schutzgemeinschaft erste Anlaufstelle geworden. Über 500 Personen kommen pro Jahr mit ihren Anliegen ins Beratungszentrum. Hunderte wenden sich telefonisch an mich. Viele Hunderte schreiben per E-Mail. Durch unsere Kompetenz sind wir auch für einige Medien zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden. Und wir könnten noch viel mehr tun, würde uns die öffentliche Hand und Private besser unterstützen!
Die Tabakepidemie unter Österreichs Kindern und Jugendlichen ist mit den vorhandenen Instrumenten allein (wie Suchtpräventionsstellen) nicht mehr zu bewältigen. Was ich unter Kindern und Jugendlichen beobachte ist so schrecklich, dass ich glaube, dass der Kampf verloren ist, wenn nicht Politiker, Medien, Pädagogen, Geistliche u.v.a. bereit sind, mit allen Mitteln gegenzusteuern und der Tabakseuche gesellschaftlich den Kampf anzusagen. Es braucht eine Allianz für einen konsequenten Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen. Es braucht Motivation für Kinder und Jugendliche, erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen. Es braucht wirksame Hilfen für Ausstiegswillige.

Der von der Industrie geprägte Begriff „Tabakmissbrauch“ verschleiert, dass es - im Gegensatz zu Alkohol - keinen unschädlichen Gebrauch von Zigaretten gibt: bereits 3 Zigaretten pro Tag verdreifachen das Risiko für Herzinfarkt und Lungenkrebs. Passivrauchen kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verdoppeln. Studien in nord- und westeuropäischen Ländern zeigten, dass die „Elternbildung“ zum Passivrauchen nach Einführung von Rauchverboten an Arbeitsplätzen und in öffentlich zugänglichen Räumen (einschließlich der Gastronomie) verbessert wurde. Das Bewusstmachen des Tabakrauches als Luftverschmutzung reduzierte seine soziale Akzeptanz und damit auch das Passivrauchen der Kinder zu Hause und die Verführung Jugendlicher zum Tabakkonsum.

Gesundheitsverantwortliche und leider nicht wenige Nichtraucher glauben, nur weil es jetzt ein Tabakgesetz gibt, bräuchte es keine Schutzgemeinschaft für Nichtraucher mehr. Das Gegenteil ist der Fall! Aber warum argumentieren einige so? Das Land Tirol sagt z.B. „Herr Rockenbauer: Es gibt jetzt ein Tabakgesetz und jeder Bürger kann selbst eine Anzeige tätigen.“ Gesundheitsverantwortliche wollen damit Subventionskürzungen begründen. Nichtraucher hingegen denken, so der moralischen Verpflichtung einer finanziellen Unterstützung uns gegenüber zu entkommen. Doch das österr. Tabakgesetz kann in keinster Weise den menschlichen Einsatz, den ich seit 35 Jahren unter Beweis gestellt habe - ersetzen. Wegen fehlender staatlicher Kontrollen und keiner sofortigen Abstrafung bei Verstößen, wird das Tabakgesetz auch nach dem 1.7.2010 von über 50 Prozent der Wirte überwiegend auf dem Land missachtet (Hauptraum nicht rauchfrei und offene Türen zum Raucherraum, fehlende oder nicht ausreichende Kennzeichnung). Dieses Gesetz hat uns mehr Arbeit verursacht als Erleichterung geschaffen. Und erst recht trägt ein solches Tabakgesetz wenig zur Gesundheitsvorsorge für die Jugend und die nichtrauchende Bevölkerung bei. Deutschland schützt wenigstens - im Gegensatz zu Österreich - seine Kinder und Jugendlichen durch ein Betretungsverbot in Raucherräumen bis zum 18. Lebensjahr.

Nichtraucherschutz ist die wichtigste primäre Präventivmaßnahme! Mit keinem Geld kann auch nur annähernd so viel erreicht werden, wie mit einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie. Trotz dieses Wissens wird dieser Schutz nicht umfassend gewährt. Warum? Weil die Raucherlobby, allen voran die Wirtschaftskammer, den Gastwirten einredet, dass bei einem generellen Rauchverbot die Umsätze sinken und über 5000 Lokale zusperren müssten.
Unbeeindruckt von diesen Lügen  setzen wir uns seit 35 Jahren unermüdlich, glaubwürdig und konsequent im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten für einen wirksamen Nichtraucherschutz ein. Dafür werde ich verspottet, unfair angegriffen, verleumdet, mit rufschädigenden Aussagen aggressiver Raucher überhäuft und von der Politik nicht im notwendigen Ausmaß unterstützt. Das ist ein wesentlicher Grund, warum es auch heute noch wenig aktive Nichtraucher gibt. Man scheut die Konfrontation. Ein anderer Grund ist Unwissenheit. Die Menschen haben keine Ahnung, was pro Jahr 11.000 vorzeitige Todesfälle in Österreich durch das Rauchen und etwa 1.100 Todesfälle durch das Passivrauchen bedeuten. Es sind Einzelschicksale. Gestorben wird abseits der Massen im einsamen Krankenbett. Die Todesanzeigen enthalten ja nicht den Hinweis „Er/Sie hatte geraucht“ oder „musste passiv mitrauchen“. Und sterben müssen wir doch alle einmal. Es wird seitens der Gesellschaft nicht registriert, was für menschliches Leid das Rauchen mit sich bringt und wie man auch durch unfreiwilliges Mitrauchen vorzeitig das Leben einbüßt. Rauchen sei Privatsache. Das Risiko des Rauchens ist den Rauchern wohl bekannt, wird aber verdrängt: mich wird es schon nicht erwischen. Und jugendliche Raucher? Sie haben wenig rauchfreie Vorbilder, keine Erfahrungen, es fehlt ihnen an Logik zu begreifen, dass das, was sie heute tun, Auswirkungen für ihr späteres Leben hat. Auch die Nichtraucher sind nicht genug sensibilisiert, den Raucherterror zu stoppen und ihre eigene Gesundheit zu schützen. Tausende Tote? Was ist das schon! Das sind 30 tote Raucher pro Tag und 3 tote Passivraucher pro Tag. Würden in den Tageszeitungen täglich diese Meldungen kommen, könnte es eine Sensibilisierung bewirken. Deshalb muss das Rauchen gesellschaftlich geächtet werden. Rauchen ist uncool, dumm und zeigt wenig Intelligenz. Für diese gesellschaftliche Ächtung fehlt den Verantwortlichen der Mut. Ohne Unterstützung der Medien ist eine Trendwende nicht möglich. 90 Prozent der Journalisten sind jedoch Raucher. Das ist der Hauptgrund, warum wir immer noch nicht am Ziel sind.

Wir brauchen Ihre Unterstützung
Unsere Arbeit ist auch in weiterer Zukunft dringend nötig:
Gerade jetzt gilt es,
• sich für wirkungsvolle Gesetzesverbesserungen einzusetzen
• die Kontrolltätigkeiten weiter durchzuführen
• Missstände aufzuzeigen
• Aufklärungs- und Präventionsarbeit vor allem für Kinder und Jugendliche zu tätigen
• Nichtraucher zu stärken durch entsprechende Publikationen (z.B. Nichtraucher-Zeitung), Materialdienst und Öffentlichkeitsarbeit
• die Medien mit wichtigen Informationen zu beliefern
• die emotionalen Diskussionen auf die sachliche Ebene zu bringen, sei es durch persönliche Gespräche (oft sehr mühsam) oder über Medien (Leserbriefe, Pressemeldungen, Pressekonferenzen) usw..

Egal wie sich die Gesetze verändern werden, die Rauchsucht bleibt noch viele Jahre bestehen und die Heranwachsenden sind immer wieder neu zu motivieren, Nichtraucher zu bleiben. Die Menschen werden künftig nicht weniger schutzwürdig sein. Gesundheitsschutz hat Vorrang vor allen anderen Interessen! Wir haben es mit einer übermächtigen Raucherlobby zu tun, die trickreich das Rauchen als persönliche Freiheit in der Gesellschaft verankert wissen will nach dem Motto: „Der mündige Bürger soll selbst entscheiden, ob und wann er rauchen will.“
Ein gesundheitspolitisch so wichtiges Anliegen wie der Nichtraucherschutz im geschlossenen Raum, für das wir uns seit 35 Jahren einsetzen und das auch die Mehrheit der Bevölkerung fordert (ca. 75 Prozent!), braucht weiterhin die starke Unterstützung durch die öffentliche Hand und durch aktive Nichtraucher. Die Jugendaufklärungsarbeit, die Öffentlichkeitsarbeit und die Bewusstseinsstärkung der Nichtraucher sind wichtige Bausteine für eine rauchfreie Jugenderziehung. Tabakrauch muss gesellschaftlich immer mehr geächtet werden. Wir dürfen nun nicht auf halben Weg stehen bleiben! Es ist noch viel zu tun!

Ich bekomme viel Zuspruch aus ganz Österreich und vor allem aus Tirol. Leider missverstehen viele Bürger unsere Vereinssituation. Sie erwarten entsprechende Leistungen, ohne sich finanziell einzubringen. Sie gehen davon aus, dass der Verein eine (halb)öffentliche Institution ist, welche für ihre Tätigkeit von der öffentlichen Hand voll bezahlt wird. Der Gedanke ist nicht abwegig, denn tatsächlich müsste unsere ehrenamtliche Arbeit längst hauptberuflich ausgeübt werden. Unsere Präventionsarbeit und Beratungstätigkeit bedeuten für das Land Tirol volkswirtschaftlich eine enorme Kostenersparnis. Die Kosten einer einzigen Person, die wir vor einem schweren Leiden bewahren können, würde es rechtfertigen, dass der gesamte Aufwand abgedeckt wird und die Personalkosten noch dazu. Unsere Arbeit ist also ein wertvoller Beitrag zum Sparpaket! Doch das Land Tirol spart lieber in der Prävention. Deshalb benötigen wir umso mehr die Unterstützung unserer Leser, denn eines muss allen klar sein: Ohne Schutzgemeinschaft für Nichtraucher wird auch eine wichtige Stimme für den Nichtraucherschutz zum Schweigen gebracht. Dadurch würden in weiterer Folge viele Nichtraucher den Mut verlieren, sich weiterhin für den Nichtraucherschutz einzusetzen. Das wäre ein Rückschlag auf viele Jahre! Ein Triumph für rücksichtslose Raucher und ein Sieg für die Tabakindustrie. Oder ist das sogar beabsichtigt? Müsste das Land Tirol also nicht froh sein, solch engagierte Bürger zu haben, die es zu unterstützen gilt? Jedenfalls machen uns die Subventionskürzungen des Landes Tirol arg zu schaffen.

Noch immer nicht am Ziel
Wir brauchen in der Gastronomie ein generelles Rauchverbot! Nur damit lassen sich Konflikte zwischen Rauchern, Nichtrauchern und Wirten vermeiden. Bei umfassender Information durch die Medien über die Schädlichkeit des Passivrauchens akzeptiert die Gesellschaft ein generelles Rauchverbot im geschlossenen Raum. Nach entsprechender Einführung wird diese Maßnahme, je länger desto mehr, zu einer Selbstverständlichkeit werden, dass dort nicht geraucht wird, wo sich auch noch andere Menschen aufhalten. Viele Raucher müssen nach etwa 50 Jahren Zügellosigkeit erst wieder erzogen werden. Sie müssen wieder lernen, was Anstand und Sitte ist.
Leider reden die Raucher immer noch von Toleranz, die es angesichts der Gesundheitsschädigung durch das Rauchen nicht geben kann. Nur Nichtaufgeklärte fallen auf diese faulen Argumentationen herein. Jahrzehnte wurden wir von der Intoleranz der Raucher „gefoltert“ und nun verlangen die Raucher von den Nichtrauchern erneut Toleranz. Wie kann man von jemanden etwas verlangen, was man selbst nicht lebt? Also liebe Raucher, lernt endlich, dass Rauchen in Gegenwart von Nichtrauchern ein Akt der Körperverletzung ist! Entsprechend diesem Wissen erwarten wir Rücksichtnahme und Rauchverzicht in unserer Umgebung. Toleranz fordern und damit anderen Menschen gesundheitlichen Schaden zufügen, ist verrückt!
Sachliche Argumente können die Raucher nicht vorlegen und so wird jede Diskussion mit aggressiven und militanten Rauchern auf die emotionale Ebene heruntergezogen. Ein beliebtes Argument der Raucher ist immer wieder, andere Probleme (Alkohol, Drogen, Autoabgase, Umweltverschmutzung, ungesundes Essen usw.) für wichtiger zu erachten als beim eigenen Fehlverhalten anzufangen. Ein anonymer Leserbriefschreiber (Busfahrer aus Innsbruck) in der Kronenzeitung vom 26.4.2010 schreibt zum Beispiel, ich solle mich „für bessere Luft im Roppener Tunnel einsetzen“ und beklagt auch, dass „das Gemüse zwischen Zirl und Thaur mit Blei und Feinstaub voll gepumpt und dann als Bio verkauft wird.“ Schlusssatz: „Dieser Anti-Nikotin-Apostel aus Landeck sollte sich für diese Zustände interessieren und nicht alle Lokale in denen geraucht wird, anzeigen.“ Anonym anderen Arbeit anschaffen und selbst nichts tun, ist unfair und dumm!

Doch auch einige Journalisten machen Jagd auf Nichtraucherschützer. Zweck: Raucherfeindbild schaffen, Öl ins Feuer gießen und Konfrontation schüren. So lautet die Schlagzeile in der Kronenzeitung vom 11.7.2010: Nichtraucherschützer Rockenbauer bewegt sich zwischen Achtung und Ächtung durch die Cafés. Wirt poltert: „Tabak-Sheriff forderte uns zum Rauchen auf!“ Unsere Leser glauben das sowieso nicht. Aber es gibt genug Leser der Kronenzeitung, die nicht wissen können, was ist Wahrheit und was ist Lüge. Deshalb habe ich einen Leserbrief an die Redaktion geschrieben, der auch veröffentlicht wurde:
Sehr geehrter Herr Holzmann!
Ich bedauere, dass Sie eine negative Schlagzeile suchen und finden und dann einen Artikel daraus machen. Es ist eine Lüge oder ein Missverständnis, wenn der Wirt und seine Kellnerinnen behaupten, ich hätte sie überreden wollen, mich eine Zigarette rauchen zu lassen. Erstens habe ich garantiert keine Zigaretten bei mir und zweitens würde ich nie jemanden zu einer offensichtlichen Straftat verleiten. Handelt es sich um eine Lüge, würde ich gerne den Wirt wegen falscher Behauptung und Rufschädigung anzeigen. Handelt es sich um ein Missverständnis, erwarte ich eine Entschuldigung. Möglicherweise handelt es sich aber um einen Racheakt, weil ich vielleicht das Lokal wegen Verstoß gegen das Tabakgesetz an die Behörde gemeldet habe. Da ich also das Lokal nicht kenne und auch die Staatsanwaltschaft die Redaktion der Kronenzeitung angeblich nicht zwingen kann, den Namen zu nennen, hoffe ich, dass andere Wirte der Kronenzeitung und allen Lesern bestätigen können, dass ich kein Feind der Wirte bin, mich aber für eine gerechte Lösung einsetze, die nur lauten kann: generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Außerdem bin ich kein Tabak-Sheriff und kein Raucher-Sheriff und auch kein Robin Hood. Das sind alles Erfindungen des Journalismus. Ich bin ein mündiger Bürger, der mit offenen Augen durchs Leben geht und sich für die Gesundheit der Bürger im Rahmen meiner Möglichkeiten einsetzt. Nicht mehr und nicht weniger!

In der Nichtraucher-Zeitung (NRZ) haben wir in den vielen Jahren wichtige Aufklärungsarbeit geleistet und das Bewusstsein der Nichtraucher wesentlich gestärkt. Die NRZ wäre es wert, gesammelt zu werden. Vieles steht dort, was man in keiner Zeitung lesen kann. Es eignet sich als Unterrichtsmaterial, dient bestens für Aufsätze, Heimarbeiten, Dissertationen usw.. Hätten wir das Geld, würden wir gerne die wichtigsten Artikel in einem Buch zusammenfassen.
Der Erfolg unserer Arbeit? Überall und jederzeit zu rauchen ist Geschichte! Ich war meiner Zeit stets um 20 Jahre voraus. Mein ehrenamtlicher Einsatz mit durchschnittlich 1.350 Arbeitsstunden pro Jahr geht langsam aber sicher zu Ende. Wer ist bereit, meine Arbeit als Bundesleiter zu übernehmen und das viele Material zu lagern? Rufen Sie an!

Die finanzielle Situation zwingt uns leider, die NRZ nur mehr jenen zu senden, die auch einen Beitrag dafür leisten. Herzlichen Dank für Ihre treue Unterstützung. Bitte lassen Sie darin nicht nach, wir haben noch viel zu tun! Danke!

Robert Rockenbauer, Bundesleiter

Bestellen auch Sie die Nichtraucher-Zeitung und werben Sie nach Möglichkeit neue Mitglieder (25,- Euro/Jahr inklusive Zeitung).


UVS entscheidet auf Fortsetzungsdelikt 
 
Der UVS (Unabhängige Verwaltungssenat) in Tirol (auch in OÖ u. Wien) hat im Dezember 2009 beschlossen, Verstöße gegen das Tabakgesetz als Fortsetzungsdelikt und nicht als Einzeldelikt anzusehen. Das ist eine Entscheidung entgegen der des Gesundheitsministeriums.
Mit dieser Entscheidung geht viel Arbeit der Bürger verloren, die Verstöße an die Behörden melden. Da wir aber nicht wissen können, wann die Behörde einem Lokalbetreiber einen Strafbescheid zustellt, - denn erst ab diesen Zeitpunkt werden neu eingehende Meldungen wieder neue bearbeitet -, müssen wir Betriebe, die gegen das Tabakgesetz verstoßen, weiterhin den Behörden melden bzw. anzeigen. Wir müssen allerdings in Kauf nehmen, dass manche Meldung unter den Tisch fallen wird.
Zwischen der Meldung oder Anzeige (Einleitung eines Ermittlungsverfahrens) und der Strafzustellung werden alle bis dahin einlangenden Anzeigen oder Meldungen als ein Delikt gesehen. Erst wenn der Strafbescheid das Amt verlässt, führen neue Meldungen zu einem erneuten Ermittlungsverfahren, das dann je nach Schnelligkeit der Behörde 3 - 4 Monate dauern kann, längstens jedoch 6 Monate.
Jedes Schreiben an die Behörde ist ein Akt! Es wäre daher für die Behörde hilfreich, wenn Sie z.B. mehrere Verstöße (3-4) im selben Lokal in einem Schreiben zusammenfassen. Die Behörde braucht den Namen und die Adresse des Lokals, wenn möglich auch den Namen des Inhabers, Tag und genaue (!) Uhrzeit des Verstoßes und wieviele ((!) Personen geraucht haben. (Ein Foto als Beweis wäre ideal!) Vielleicht können Sie auch noch feststellen, wieviele Tschicks in den Aschenbecher liegen; wieviele Rauchertische vorhanden sind usw. Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein Verstoß vorliegt, rufen Sie mich an. Unter 50 qm liegt grundsätzlich kein Verstoß vor. 

Bitte nach Möglichkeit keine anonymen Meldungen oder Anzeigen! Für Mitglieder (25,- Euro Jahresbeitrag) bin ich bereit, bei verwertbaren Angaben eine Meldung (keine Anzeige!) an die Behörde zu machen, sofern das Mitglied bereit ist, bei einem Einspruch des Gastwirtes auch als Zeuge aufzutreten. 
Obwohl ich kein Freund von anonymen Anzeigen bin, wird man gerade am Land nicht umhin können, sich der Anonymität zu bedienen, um Verstöße an die Behörde zu melden. Achten Sie aber darauf, dass die anonymen Anzeigen genauso konkret und verwertbar für die Behörde sein muss, wie oben beschrieben. Je genauer Ihre Angaben sind, desto schneller kann ein Verfahren abgewickelt werden. Damit helfen Sie dem Nichtraucherschutz und den Behörden. 
Robert Rockenbauer


Verrauchter Urlaub (NRZ 2/2009) 
Sehr geehrter Herr Faymann! 
Nach einem Urlaub in Österreich, welcher für mich und meine Familie nur Flucht vor Tabakrauchschwaden und Ausgrenzung aus der normalerweise in einem Urlaub gewünschten entspannten Atmosphäre gedacht war, versichere ich Ihnen, dass dies unser letzter Urlaub bei Ihnen in Österreich war, solange nicht der Gesundheitsschutz der nichtrauchenden Bevölkerung durch Maßnahmen wie ein Rauchverbot ohne irgendwelche Ausnahmen verbessert wird. 
Es kann nicht sein, dass man beim Essen oder Kaffeetrinken ständig von krebserregendem Tabakrauchgift eingehüllt wird! Kaum hat man sein Mahl vor sich, setzt sich doch schon wieder irgendwo ein Raucher hin und verpestet die gesamte gemeinsame Atemluft, welche ja bekanntlich jeden, der mit ihr in Berührung kommt, schädigt, krank macht oder auch zu Tode bringt! 
Österreich wirbt mit gesunder Kost und frischer Luft! Ich weiß nicht wie man gesunde Kost und Tabakrauch zusammen bringen kann, einfach ekelhaft. Und frische Luft konnten wir in Lokalen auch keine finden, was wollen wir denn dann in Österreich, da fahren wir doch lieber weiter nach Südtirol oder Italien, wo man rauchfrei essen und trinken kann! 
Mit verärgerten Grüßen und der Hoffnung auf eine rauchfreie gesündere Zukunft! 
  
Sylvia & Wolfgang Binder-Greb 
97737 Gemünden am Main
 


Rauchen = Mord (NRZ 2/2009) 
Normalerweise gelten Menschen, die das Leben anderer Personen, unabhängig von deren Geschlecht, Alter, Herkunft usw., wissentlich verkürzen als „Mörder“!  
Dabei spielt es nicht wirklich eine Rolle wie schnell das von statten geht. Ob jemand innerhalb eines Augenblicks oder über Stunden, Tage oder Jahre langsam ums Leben gebracht wird ändert nichts daran, dass der Verursacher dieser Tötung als Mörder bezeichnet werden muss. Da sich das Rauchen aber meist nicht auf eine Person beschränken lässt und im Laufe der Zeit ohnehin viele Personen betroffen sind, kann ohne  Übertreibung jeder Raucher auch als Massenmörder tituliert werden. Jeder Raucher weiß, dass Rauchen nicht nur das eigene Leben verkürzt, sondern auch das Leben jener, die diesem Rauch ebenfalls ausgesetzt sind. Einzige Steigerung darin scheint mir nur noch zu sein, wenn Erwachsene, besonders Eltern, im Beisein von Kindern rauchen, dann werden aus den Mördern sogar noch Kindesmörder. 
All jene die am Rauchen verdienen, so wie beispielsweise unsere geschätzte Bundesregierung, müsste somit auch der Beihilfe und evtl. der Anstiftung zum Mord, Kindesmord und Massenmord angeklagt werden.  Aber bei uns nimmt das natürlich eh keiner so ernst!  
  
Ing. Simon Schatteiner  
5101 Bergheim
 


Verantwortungslose Regierung (NRZ 2/2009) 
Sehr geehrter Herr Abgeordneter! 
othmar.karas@parlament.gv.at 
Ich beziehe mich auf Ihren in City News (Nr. 1, Februar 2009) veröffentlichten Text. 
Solange die Österreichische Volkspartei ihren absolut obstruktiven Kurs, was Nichtraucherschutz und Tabakprävention betrifft, beibehält, kann ich dieser Partei weder bei europäischen noch bei lokalen Wahlen meine Stimme geben. 
Das von Ihrer Partei mitzuverantwortende „Tabakgesetz“ ist eine Schande für ein Gemeinwesen, das sich als Rechtsstaat versteht. Der „österreichische Weg“, den Ihre Partei in diesem Zusammenhang propagiert, ist nichts anderes als ein fauler Kompromiss und eine Verhöhnung all derjenigen, denen glaubwürdige Gesundheitspolitik am Herzen liegt. Durch die unübersichtlichen Ausnahmebestimmungen und die faktisch unvollziehbaren Sanktionsbestimmungen wird das in der Novelle statuierte „generelle Rauchverbot" zur „generellen Raucherlaubnis“. Die darin sich offenbarende Schlitzohrigkeit der für den Gesetzestext verantwortlichen Legisten und Parteilobbyisten verdient einen Platz im Guinness-Buch der Rekorde. 
In Österreich sterben jedes Jahr mehr als 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Eine Politik, die dieses Faktum ignoriert, ist verantwortungslos. 
  
Als Europaklubobmann der ÖVP können Sie, wenn Ihnen das Gemeinwohl ein Anliegen ist, 
1. sich in Österreich öffentlich für ein generelles Rauchverbot (an Stelle der jetzt praktizierten verlogenen „österreichischen Lösung“) einsetzen und 
2. im europäischen Rahmen die Initiative des Gesundheitskommissars für ein einheitliches gesamteuropäisches Rauchverbot - im Zusammenhang mit dem ArbeitnehmerInnenschutz - unterstützen. 
 Sie und Ihre KollegInnen von der ÖVP sollten sich an denjenigen europäischen Politikern ein Beispiel nehmen, die in ihren Ländern bereits ein generelles Rauchverbot durchgesetzt haben. Österreich darf nicht länger das europäische Schlusslicht bei der Tabakprävention sein. 
  
Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Köchler
 


Atmen müssen alle (NRZ 3/2009) 
Wer Köpfchen hat, zieht doch reine Luft vor. Dass reine Luft besser ist als verschmutzte, ist eine logische Tatsache und bedarf keines weiteren Beweises. Rauchen muss keiner, aber atmen müssen wir alle. Deshalb können Raucher sich auch aufhalten, wo das Rauchen verboten ist. Die EU will die Menschen vor Schaden bewahren und deshalb freue ich mich, dass die EU in ihrem Hause das Treffen der Tabaklobby verhindert hat. Sogar Philip Morris gibt auf seiner Homepage zu, dass Passivrauchen gesundheitsschädlich ist. Mit welcher Begründung sollen die nicht rauchenden Menschen weiterhin gezwungen werden, dieses Luftschadstoffgemisch zu schlucken? Eins ist sicher: Tabakrauch ist Angriff auf das Leben und schädigt sogar das Erbgut. 
  
Birgit Kübler, BRD
 


Kellnerin schmeißt M. Walser aus Café (NRZ 4/2009) 
Einer der bekanntesten deutschen Gegenwartsautoren, Martin Walser (83), ist am Samstagabend (17.10. 2009) aus einem Konstanzer Café geschmissen worden. Der Grund: Er hatte eine Zigarette geraucht und Mitarbeiter des Cafés beleidigt. Walser hatte zuvor eine Lesung im Rahmen der Baden- Württembergischen Literaturtagen gehalten. 
Nach Südkurier- Informationen entzündete sich der Streit, als Martin Walser im Nichtraucher- Café Wessenberg eine Zigarette rauchte. Auch als er von einer Kellnerin auf das geltende Rauchverbot hingewiesen wurde, rauchte der Autor weiter. 
Nach Zeugenangaben entwickelte sich ein hitziges Wortgefecht, in dem der 83-Jährige die Bedienung heftig beschimpft haben soll. Daraufhin wurde er von der Kellnerin, die den prominenten Schriftsteller nicht erkannt hatte, des Restaurants verwiesen. 
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Respekt der Frau! Keiner hat es nötig, sich total zu Unrecht blöd anmachen zu lassen. Hoffentlich sehen das ihre Vorgesetzten auch so! 
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Für einige gelten die Verbote nur für andere - sie selbst machen, was sie wollen und was ihnen passt


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